Stella Polaris Ulloriarsuaq. Das leuchtende Gedächtnis der Erde
Wenn Licht zur Botschaft wird: In der arktischen Nacht Grönlands haben Menschen ihre Heimat ausgeleuchtet – Eisberge und Gletscher, die verschwinden. Das Künstlerinnenteam Nomi Baumgartl, Sven Nieder, Yatri N. Niehaus und Laali Lyberth schufen bei minus 40 Grad gemeinsam mit grönländischen Lichtbotschaftern aller Generationen atemberaubende Langzeitbelichtungen unter dem Polarlicht. Stella Polaris Ulloriarsuaq dokumentiert das leuchtende Gedächtnis der Erde in magischen Momentaufnahmen und schlägt im Klimawandel eine bewusstseinsbildende Brücke zwischen Kunst, Kultur und Wissenschaft. Ein Meisterwerk der Lichtmalerei, das die Schönheit und Dringlichkeit unserer Zeit vereint.
Eine videografische Lesung mit Laali Lyberth und Sven Nieder, Inuit Verlag im Rahmen von Zürich liest.
Ohne Anmeldung Fr. 25.–, Fr. 20.– AHV/IV/Studierende Fr. 15.– für Amerindias-Mitglieder
Sonntag, 27. September 2026, 13–18 Uhr
Canadian National Day for Truth and Reconciliation / Orange Shirt Day
Ein ganzer Tag im NONAM im Zeichen von Wahrheit, Erinnerung und der Frage: Ist Wiedergutmachung möglich?
Anlässlich des Canadian National Day for Truth and Reconciliation / Orange Shirt Day, dem nationalen Gedenktag für Wahrheit und Versöhnung in Kanada, widmet sich das NONAM einen ganzen Tag dem Thema Residential Schools und den damit verbundenen Fragen nach Wahrheit, Verantwortung, Erinnerung und Wiedergutmachung. Die Residential Schools haben tiefe und bis heute spürbare Spuren in den Indigenen Gemeinschaften Kanadas hinterlassen. Was bedeutet es, sich dieser Geschichte zu stellen? Welche Formen von Erinnerung und Aufarbeitung sind möglich? Und wie kann Wiedergutmachung gelingen?
Programm 13.00 Uhr «Kill the Indian, Save the Man» Fokusführung in der Sammlungsausstellung mit Dr. Nina Reuther Der Titel verweist auf die zerstörerische Assimilationspolitik, die den Betrieb der Residential Schools prägte. Der Rundgang beleuchtet deren Geschichte, Ideologie und Folgen und fragt danach, wie diese Vergangenheit bis heute nachwirkt.
14.00 Uhr Grusswort Begrüssung durch Jean-Paul Lemieux, Kanadischer Botschafter für die Schweiz und Liechtenstein.
Filmscreening: Sugarcane Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Kanada Englisch mit englischen Untertiteln, 2024 ‧ Dokumentarfilm ‧ 1 h 47 min
Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm Sugarcane begleitet die Aufarbeitung der Geschichte einer Residential School und zeigt, wie sich persönliche Erinnerungen, institutionelle Verantwortung und der Kampf um Gerechtigkeit miteinander verbinden. Anschliessend Kino-Bar und kleine Pause mit Erfrischungen 17.00–18.00 Uhr Online-Talk mit Lewis Cardinal
Zum Abschluss des Tages steht der Austausch im Mittelpunkt: Der bekannte Indigene Pädagoge, Aktivist und Vermittler Lewis Cardinal (Sucker Creek Cree First Nation) widmet sich dem Aufbau und der Pflege von Verbindungen, um kulturelle Grenzen zu überwinden. Er spricht über Indigene Perspektiven auf Erinnerung und Versöhnung und über die Frage nach Wiedergutmachung. Gemeinsam diskutieren wir, was «Truth and Reconciliation» heute bedeuten kann und welche Verantwortung daraus erwächst. Das Gespräch findet in englischer Sprache ohne Übersetzung statt.
Moderation: Florian Gredig, Kurator
Ohne Anmeldung für Amerindias-Mitglieder kostenlos
Samstag, 5. September 2026, 17–00 Uhr
Lange Nacht der Zürcher Museen
Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit als die LANGE NACHT, um die ausserordentliche Vielfalt der Zürcher Museen zu entdecken: Ob Kunst, Architektur/Design/Gestaltung, Kulturgeschichte, aussereuropäische Kulturen, Naturwissenschaft/Medizin, Pflanzen und Tiere – das Spektrum bietet für jedes Interesse etwas. Und mit dem bunten Rahmenprogramm wird die Nacht zum Tag.
Freut euch im NONAM unter anderem auf ein Live-Erlebnis voller Atmosphäre, Energie und überraschender Sounds mit Olivia Komahcheet. Sie verbindet Musik, Film und immersive Kunst zu einzigartigen Klangwelten zwischen Indie-Electronic, Alternative und Art-Pop. Die preisgekrönte Komponistin und Sundance-Fellow war bereits auf internationalen Festivals wie SXSW und TIFF zu hören und arbeitet mit namhaften Plattformen und Marken weltweit..
Unser vielseitiges Programm bietet für Gross und Klein etwas. Schaut rein!
Foto: Olivia Komahcheet
Sonntag, 21. Juni 2026, 10–17 Uhr
Indigenous Peoples Day – Mittsommer im NONAM
EIN THEMENTAG ZU EHREN INDIGENER NATIONEN, SPRACHEN UND TRADITIONEN Wenn rund um den Globus die Sonnenwende gefeiert wird, lädt das NONAM dazu ein, den längsten Tag gemeinsam mit den Kulturen Indigener Gemeinschaften zu erleben. Es erwarten euch inspirierende Gäste, bewegende Geschichten, mitreissende Musik, faszinierende Einblicke in das traditionelle Quill-Kunsthandwerk, spannende Führungen, persönliche Begegnungen und Gespräche. Mit dabei ist der samische Künstler und Musiker Jo Morten Kåven, der auf eindrucksvolle Weise Tradition und Gegenwart verbindet und damit neue Perspektiven auf samische Identitäten eröffnet. Jamie Jacobs (Tonawanda Seneca Nation) aus Nordamerika ist Kulturpädagoge, Kurator und Sprachaktivist, der sich mit grossem Engagement für die Wiederbelebung der Seneca-Sprache und -Kultur einsetzt. Freut euch auf einen sommerlichen Tag voller Kultur, Austausch und Entdeckungen!
PROGRAMM
10.30–11.00 Eröffnung und Begrüssung Heidrun Löb, Leitende Kuratorin, Museumsleiterin NONAM 11.00–11.45 An der Eiskante. Unterwegs in Nordgrönland Kurzführung durch die Sonderausstellung mit Florian Gredig, Kurator
11.00–16.00 Schmucke Schatulle Ob wilde Zacken, bunte Streifen oder eigene geheime Muster: Gestalte deine ganz persönliche schmucke Schatulle für deine Schätze!
12.00–12.30 und 14.00–14.30 Joik-Konzert mit Jo Morten Kåven Der Sámi-Künstler Jo Morten Kåven entführt uns in die Klangwelt des Nordens und zeigt seine Joik-Künste live im NONAM. Er beantwortet Fragen zur Sámi-Tradition des Joikens und lädt die Teilnehmenden dazu ein, diese Form des klanglichen Ausdrucks selbst zu erleben.
12.30–13.00 Kurzführung und Gespräch mit Jamie Jacobs in der Sammlungsausstellung Der Künstler, Kurator und Sprachlehrer Jamie Jacobs (Tonawanda Seneca Nation, Turtle Clan) setzt sich für den Erhalt der Sprache und traditionellen Kultur der Seneca ein. Er erzählt über seine vielfältige Forschungsarbeit zur Sprache und materiellen Kultur der Seneca und über die Bedeutung der Sprachen für die Indigenen Kulturen Nordamerikas. Auf Englisch, mit deutscher Übersetzung
13.15–13.45 und 14.30–15.00 Spitze Stacheln, fein gestickt– Quillwork-Vorführung mit Jamie Jacobs Mit geschickter Hand verwandelt der Indigene Künstler Jamie Jacobs die Stacheln des Nordamerikanischen Baumstachlers in Kunstwerke. In der traditionellen Quill-Stickerei der Indigenen Kulturen Nordamerikas werden die Stacheln gesammelt, gefärbt und sorgfältig zu feinen Mustern verarbeitet. Unverwechselbar! Auf Englisch, mit deutscher Übersetzung
15.30–16.00 Podiumsgespräch mit Indigenen Gästen Was verbindet die Sámi in Nordeuropa mit den Seneca im Osten Nordamerikas? Jo Morten Kåven (Sámi) und Jamie Jacobs (Tonawanda Seneca Nation) sprechen über kulturelle Resilienz, politische Herausforderungen und die Bedeutung von Sprache und traditioneller Kultur. In Englisch, mit deutscher Übersetzung
Kulinarik und Gemütlichkeit im Museumshof Ob herzhafte Focaccia vom Foodtruck «Focaccia-Friend», cremiger Cappuccino, feine Kuchen, Limo oder Glacé – im Museumshof lässt es sich herrlich verweilen.
Im Museumseintritt inbegriffen. Keine Anmeldung erforderlich. Freier Eintritt für Amerindias-Mitglieder
Sonntag, 17. Mai 2026, 10–17 Uhr
Pflanzentag – Internationaler Museumstag
EIN SONNTAG FÜR DIE SINNE – MIT PFLANZENMARKT, RÄUCHER-WORKSHOP UND EINEM PROGRAMM FÜR DIE GANZE FAMILIE Zur Pflanzzeit laden wir ein zu Wissenswertem rund um Süssgras, Salbei und Co., mit heimischen Räuchermischungen und einem Pflanzenmarkt im Museumshof. Neben duftenden Kräutern erwartet euch ein blumig-buntes Programm für Gross und Klein.
PROGRAMM
11.00–12.00 Heilwissen, so alt wie die Menschheit Die Ärztin Marianne Ruoff liest und erzählt aus ihrem Buch "Eiszeitmedizin".
12.30–13.00 Von wildem Reis und süssem Mais Familienführung
13.00 und 16.00 Duftende Traditionen – Indigene Pflanzen und Schweizer Räucherrituale Einblicke in die Pflanzenwelten des Indigenen Nordamerika und der Schweiz sowie Herstellung einer eigenen Räuchermischung. Ein Workshop mit Evelyn Schmidhauser-Hegnauer.
13.30–15.30 Blumendruckwerkstatt Wir drucken Blumenmotive mit der Kraft der Sonne.
14.00–15.30 Sind Pflanzen intelligent? Wie Indigenes Wissen der Wissenschaft helfen kann, Pflanzen besser zu verstehen. Ein Vortrag von Jeremy Narby, Anthropologe.
Markt und Kulinarik im Museumshof Deckt euch mit Räucherpflanzen-Setzlingen ein, schnuppert euch durch erlesene Räuchermischungen von Pflanzenwelt, probiert Wildkräuter-Spezialitäten von Slow-Made, entdeckt Stadthonig und Bienenwachsprodukte von WABE3 – und gönnt euch zum Abschluss ein Glacé direkt vom Gelavena Glacé-Velo!
Der Eintritt in den Hof zum Pflanzenmarkt und ins Museum in die Ausstellungen ist frei. Die Lesung und der Vortrag kosten je Fr. 15 oder Fr. 25 für beide zusammen.
Dienstag, 21. April 2026, 18 Uhr
Generalversammlung Amerindias 2026
Am Dienstag, 21. April fand die Generalversammlung von Amerindias statt. Vor der Sitzung führte Runa Löb um 18 Uhr durch die Sonderausstellung «An der Eiskante. Unterwegs in Nordgrönland».
Greenland is at the center of global changes: climate change is altering the sea ice, political interests are colliding, and traditional ways of life are under pressure. The exhibition At the Ice Edge: Revisiting North Greenland offers a personal view of these developments from the perspective of the Inughuit in Qaanaaq, one of the northernmost inhabited regions of the Arctic. This is where Aleqatsiaq Peary and his son Jonas, the two main protagonists of the exhibition, live. Photographer Markus Bühler and his son Nils accompanied the two on a hunting trip. Now, Aleqatsiaq and Jonas are coming to Zurich to talk about their life in Qaanaaq, about hunting, about passing on knowledge from father to son, and about what it means to live at the ice edge today. Aleqatsiaq Peary and Jonas will share their personal perspectives on the photographs and film on display. The talk is designed to be interactive – questions, comments, and discussions are welcome. The event will be held in English. We look forward to a stimulating exchange.
Guests: Aleqatsiaq Peary (Inughuit hunter, translator, musician) Jonas Nielsen (aspiring hunter) Markus Bühler (photographer) Nils Bühler (filmmaker)
Moderation: Heidrun Löb (Director and Head curator)
Cost for adults and young people aged 12 and over: CHF 25, reduced CHF 20 for seniors/disabled persons/students CHF 15 for Amerindias members
Photo: Markus Bühler
Dienstag, 24. März 2026, 14-15 Uhr
Gespräch an der Eiskante
Der Inughuit-Jäger Aleqatsiaq Peary und sein 15-jähriger Sohn Jonas Nielsen leben dort, wo das Meereis immer dünner wird. Warum will Jonas unbedingt Jäger werden? Wie lebt man in der nördlichsten Region Grönlands? Und was hat das alles mit uns zu tun? Aleq und Jonas erzählen euch aus erster Hand, was Klimawandel, Jagd, Tradition und Politik für ihren Alltag bedeuten. Sie sind persönlich zu Gast im NONAM – eine einmalige Gelegenheit mit ihnen zu diskutieren und Fragen zu stellen. Mit dabei ist auch der Zürcher Fotograf Markus Bühler und der Jungfilmer Nils Bühler, die Aleq und Jonas auf der Jagd begleitet und porträtiert haben.
Eine dialogische Führung für Schulklassen und alle Interessierten durch die Ausstellung An der Eiskante. Unterwegs in Nordgrönland. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch.
Gäste: Aleqatsiaq Peary (Inughuit-Jäger, Übersetzer, Musiker) Jonas Nielsen (angehender Jäger) Markus Bühler (Fotograf) Nils Bühler (Filmer)
Moderation: Heidrun Löb (Leitende Kuratorin)
Im Museumseintritt inbegriffen. Freier Eintritt für Amerindias-Mitglieder.
Foto: Markus Bühler
Sonntag, 22. März 2026, 11–12.30 Uhr
Stimmen aus Nordgrönland – Gespräch und dialogische Führung
Grönland steht im Zentrum globaler Umbrüche: Der Klimawandel verändert das Meereis, politische Interessen prallen aufeinander und traditionelle Lebensweisen geraten unter Druck. Die Ausstellung An der Eiskante. Unterwegs in Nordgrönland eröffnet einen persönlichen Blick auf diese Entwicklungen aus der Perspektive der Inughuit in Qaanaaq, einer der nördlichsten bewohnten Regionen der Arktis. Hier leben auch Aleqatsiaq Peary und sein Sohn Jonas, die beiden Hauptakteure der Ausstellung. Der Fotograf Markus Bühler und sein Sohn Nils haben die beiden auf der Jagd begleitet und porträtiert. Nun kommen sie nach Zürich, um von ihrem Leben in Qaanaaq zu erzählen, von der Jagd, vom Lernen zwischen Vater und Sohn und davon, was es heute bedeutet, an der Eiskante zu leben. Im Anschluss an das Gespräch folgt ein gemeinsamer Rundgang durch die Sonderausstellung. Aleqatsiaq und Jonas teilen persönliche Perspektiven zu den gezeigten Fotografien und dem Film.
Die Führung ist dialogisch angelegt – Fragen, Kommentare und Gespräche mit den Besucher*innen sind erwünscht. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt und wird auf Deutsch simultanübersetzt. Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch.
Gäste: Aleqatsiaq Peary (Inughuit-Jäger, Übersetzer, Musiker) Jonas Nielsen (angehender Jäger) Markus Bühler (Fotograf) Nils Bühler (Filmer)
Moderation: Heidrun Löb (Leitende Kuratorin)
Anmeldung: Platzzahl begrenzt. Sitzplatzreservierung möglich unter [email protected] oder telefonisch.
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren Fr. 25.–, Fr. 20.– AHV/IV/Studierende Fr. 15.– für Amerindias-Mitglieder
Foto: Markus Bühler
Samstag, 14. März 2026, 13–16 Uhr
Portrait on Location – Fotografieren in der Natur
EIN WORKSHOP MIT MARKUS BÜHLER
Was macht ein Porträt herausragend? Sind es technische Raffinessen, minutiöse Vorbereitung – oder doch der Zufall? Der Fotograf Markus Bühler geht mit euch dieser Frage auf den Grund. Er zeigt, dass neben der bewussten Wahl der Location und dem Gespür für Licht vor allem eines entscheidend ist: der Umgang mit Menschen. Erst wenn sie sich wohlfühlen, entsteht ein authentisches Bild. Porträtfotografie ist kein einseitiger Prozess, sondern ein Dialog zwischen Fotograf*in und Porträtierten.
Der Kurs richtet sich an alle, die Lust haben, Porträts in der Natur zu fotografieren – ganz ohne Vorkenntnisse. Nach einer kurzen theoretischen Einführung im Museum geht es direkt nach draussen an den See. Hier wird praktisch gearbeitet und ausprobiert. Zum Abschluss erhaltet ihr wertvolle Tipps zur Bildbearbeitung, und Markus Bühler nimmt sich Zeit für eure Fragen und den persönlichen Austausch. Kamera nicht vergessen!
Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren Fr. 150.–, Fr. 120.– AHV/IV/Studierende und Amerindias-Mitglieder
Mit Anmeldung, Teilnehmerzahl begrenzt, Mindestteilnehmerzahl 6 Personen Telefon +41 44 413 49 90 oder [email protected]
Foto: Markus Bühler
Sonntag, 11. Februar 2026, 10–17 Uhr
Arktis-Tag
Mit frostigen Geschichten, einem echten Expeditionszelt, coolen Kurzführungen, polarer Schatzsuche, Workshops mit Swiss Polar Class und der Kinderuni Zürich und mit vielem mehr. Lasst euch überraschen und vor allem: Zieht euch warm an! Das Detailprogramm folgt in Kürze.
Freier Eintritt für Amerindias-Mitglieder
Foto: Markus Bühler
Sonntag, 18. Januar 2026, 11 Uhr, Vortrag
Mit Inuit-Jägern auf dem Eis
Der Fotograf Markus Bühler reist seit drei Jahrzehnten nach Qaanaaq, den nördlichsten Ort Grönlands. Seine Bilder erzählen vom Leben der Inuit in einer Welt, die sich rasant verändert. Nun hat er den Wandel zum ersten Mal zusammen mit seinem Sohn Nils, einem jungen Filmemacher, dokumentiert. Begleitet von Bild und Filmsequenzen erzählen Vater und Sohn in diesem Generationenprojekt von der Jagd mit Inuit-Jägern, ihren Begegnungen auf dem Meereis und von einer Welt, in der Natur und Mensch auch heute noch untrennbar miteinander verbunden sind.
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren Eintritt: Fr. 25.– Fr. 15.– AHV/IV/Studierende Freier Eintritt für Amerindias-Mitglieder